Mit grosser Vorfreude und viel Motivation reiste das Team bereits am Samstag nach Bad Alvaneu, um den Platz bei einer Proberunde kennenzulernen. Schon dabei war spürbar, wie wichtig uns dieser Match war. Beim anschliessenden gemeinsamen Nachtessen im Golfclub wurden die letzten Strategien diskutiert und Pläne geschmiedet, wie man dem starken Heimteam Paroli bieten könnte.

Am Sonntagmorgen trafen wir uns um 08.00 Uhr auf der Driving Range, um uns optimal auf die bevorstehenden Matches vorzubereiten. Pünktlich um 09.00 Uhr startete der erste Flight. Uns war bewusst, dass die Aufgabe anspruchsvoll werden würde – nicht zuletzt wegen der hohen Temperaturen und des Heimvorteils der Bündner.

Die Foursomes verliefen lange ausgeglichen. In mehreren Partien konnten wir gut mithalten und setzten unsere Gegner immer wieder unter Druck. Schlussendlich mussten wir uns jedoch in allen drei Begegnungen geschlagen geben. Teilweise entschieden nur wenige Schläge über Sieg oder Niederlage, doch am Ende zählen bekanntlich nur die gewonnenen Punkte.

Beim Mittagessen mit frischem Salat und ausgezeichneten Spaghetti Aglio e Olio konnten wir neue Kräfte sammeln und uns auf die Einzelmatches am Nachmittag einstimmen.

Die Hitze wurde nun immer mehr zum Faktor. Trotz grossem Kampfgeist, viel Einsatz und dem Versuch, sämtliche verfügbaren Mittel auszuschöpfen, fanden wir kein Rezept gegen die starke Heimmannschaft. Auch wenn zahlreiche Matches deutlich enger waren, als das Endresultat vermuten lässt, mussten wir uns schliesslich mit 7:2 geschlagen geben.

Die Enttäuschung über das Ausscheiden war natürlich gross. Das Resultat wirkt deutlicher, als der tatsächliche Verlauf der Begegnung war. Viele Matches standen lange auf Messers Schneide und hätten mit etwas Glück auch zu unseren Gunsten ausgehen können. Doch im Sport zählen keine Konjunktive.

Beim gemütlichen Ausklang mit feinem Flammkuchen liessen wir den Tag nochmals Revue passieren. Trotz der Niederlage überwiegt der Stolz auf den gezeigten Einsatz und den grossartigen Teamgeist. Wir gratulieren dem Team aus Bad Alvaneu herzlich zum verdienten Sieg und wünschen ihm für die weiteren Runden viel Erfolg.

Für uns ist die Wettkampfsaison damit beendet. Nun freuen wir uns auf unser traditionelles Abschlussreisli, bei dem selbstverständlich ebenfalls um Ruhm, Ehre und den begehrten Pokal gespielt wird. Wer den in diesem Jahr mit nach Hause nehmen darf, wird sich schon bald zeigen.

 

Für Oberkirch spielten:
Erich Vogel (Interimscaptain), Daniel Abbühl, Barbara Müller, Rita Stierli, Maria Di Maio und Suzanne Galliker