Pünktlich, bestens gelaunt und voller Vorfreude machte sich das Coupe-Helvétique-Team auf den Weg zur traditionellen Golfreise. Das Ziel: zwei wunderschöne Golfplätze im Markgräflerland und am Tuniberg. Dass neben der Geselligkeit auch ehrgeizig um jeden Stablefordpunkt gekämpft werden würde, war allen bereits bei der Anreise klar.

Der erste Halt führte auf den Golfclub Markgräflerland. Petrus hatte den Backofen eingeschaltet – die Temperaturen liessen nicht nur die Golfbälle, sondern auch die Spielerinnen und Spieler ordentlich ins Schwitzen kommen. Trotzdem wurde tapfer gekämpft. Nach der ersten Runde führte Suzanne das Klassement mit starken 41 Stablefordpunkten an, dicht gefolgt von Maria mit 39 Punkten. Die Ausgangslage versprach einen hochspannenden zweiten Turniertag.

Nach der Runde bezog das Team das stilvolle Hotel Schloss Reinach. Während sich die einen im angenehm kühlen Pool von den Strapazen erholten, übten sich andere bereits darin, den Flüssigkeitshaushalt bei einer Degustation mit ausgezeichneten Weinen aus der Region wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ob Wein wirklich leistungsfördernd wirkt, konnte wissenschaftlich zwar nicht bestätigt werden – die Stimmung war aber auf jeden Fall hervorragend.

Wie es sich für eine gelungene Golfreise gehört, zog es nicht alle gleich ins Bett. Es gab schliesslich noch genügend Golfgeschichten auszutauschen, verpasste Putts zu analysieren und den einen oder anderen Ballverlust ausführlich zu diskutieren. Erfreulicherweise fanden am Montagmorgen trotzdem alle pünktlich den Weg zum Frühstück.

Die zweite Runde wurde auf dem wunderschönen Golfclub Tuniberg ausgetragen. Über Nacht hatte ein Gewitter für angenehme Abkühlung gesorgt, sodass die Bedingungen deutlich angenehmer waren als am Vortag. Doch auch die etwas tieferen Temperaturen änderten nichts daran, dass um jeden einzelnen Punkt verbissen gekämpft wurde.

Am Ende bewies Maria die grösste Konstanz über beide Tage und durfte den heiss begehrten Coupe-Helvétique-Reisepokal verdient entgegennehmen. Herzliche Gratulation!

Natürlich bestand das Reisli nicht nur aus Golf. Es wurde viel gelacht, gut gegessen, feiner Wein genossen und vor allem die Kameradschaft gepflegt. Bereits am Sonntagabend wurden – mehr oder weniger ernsthaft – erste Taktiken und Strategien für die kommende Coupe-Helvétique-Saison entwickelt. Ob diese tatsächlich umgesetzt werden, wird sich zeigen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahm das Team auch Abschied von Heinz, der das Coupe-Helvétique-Team verlassen wird. Lieber Heinz, herzlichen Dank für deinen grossen Einsatz, deine Kameradschaft und die vielen gemeinsamen Stunden auf und neben dem Golfplatz. Für deine Zukunft wünschen wir dir von Herzen alles Gute. Gleichzeitig beginnt nun die Suche nach einer würdigen Nachfolge – keine ganz einfache Aufgabe.

Zum Schluss wurde noch ein weiterer Entscheid gefällt: Das Coupe-Helvétique-Team wird im nächsten Jahr wieder ein Clubturnier organisieren. Darauf dürfen sich bereits heute alle Mitglieder freuen.

Fazit: Zwei wunderschöne Golfplätze, eine verdiente Siegerin, unzählige Lacher, beste Gesellschaft und einmal mehr der Beweis, dass das Coupe-Helvétique-Reisli längst mehr ist als nur eine Golfreise – es ist eine Tradition, auf die sich alle jedes Jahr aufs Neue freuen.